Das Nachhaltigkeitssiegel am Flaschenhals eines südafrikanischen Weines oder Weingut-Brandys wird durch das neutrale und unabhängige Wine and Spirit Board ausgestellt. Es garantiert Ihnen die Richtigkeit der Angaben zu Herkunft, Jahrgang und Rebsorte. Gleichzeitig wird garantiert, dass der Wein die Kriterien des IPW-Nachhaltigkeitsstandards erfüllt.

Um zu überprüfen, ob es sich bei dem ausgesuchten Wein um eine zertifizierte südafrikanische Originalabfüllung handelt, können Sie hier die Siegelnummer eingeben. Anhand dieser Nummer kann der Wein von der Flaschenfüllung bis zum Rebstock identifiziert und die Anbaumethode überprüft werden.
 
 

Falls Sie konkrete Fragen zu einem Wein haben, kontaktieren Sie bitte, die aufgrund ihrer Daten und Dokumentationen das Produkt bis in den Weinberg zurückverfolgen können.

Weitere Informationen:
Die „A“-Nummer finden Sie auf jedem Weinetikett, d. h. sowohl bei zertifizierten als auch bei nicht zertifizierten Weinen. Sie gibt Aufschluss über den verantwortlichen Händler bzw. Importeur.

Südafrikanische Weine, auch wenn sie nicht dem IPW-Nachhaltigkeitsstandard entsprechen, können weiterhin das „Wine of Origin Siegel“ tragen. Es garantiert Ihnen, dass die Angaben von Herkunft, Jahrgang und Rebsorte auf dem Weinetikett überprüft wurden und richtig sind.

   

Sustainable Wine South Africa (SWSA) ist eine Kooperation zwischen den Institutionen des Wine and Spirit Board (WSB),  Integrated Production of Wine (IPW), Biodiversity & Wine Initiative (BWI) und Wines of South Africa (WOSA).

Diese Organisationen forcieren die Umsetzung der freiwilligen Verpflichtung der südafrikanischen Weinwirtschaft ihre Weine nachhaltig und umweltfreundlich zu erzeugen.

„Unter der Berücksichtigung der Auswirkung unseres Weinanbaus und der Erzeugung von Wein im Hinblick auf die Bedürfnisse zukünftiger Generationen, machen wir nicht nur bessere Weine, sondern machen unseren Wein auch besser.“ (WOSA 2010)
 
 
 

Auch in Südafrika spürt man die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels auf die durchschnittliche Jahrestemperatur und die Niederschlagsmengen bzw. die Verteilung der Niederschläge. Dies wiederum beeinflusst das Aufkommen von Schädlingen und Krankheiten, den Austrieb sowie die Blütesaison, die Bodenerosion und die Grundwasservorkommen. Der Klimawandel hat aber auch einen unmittelbaren Einfluss auf das Nachfrageverhalten der Kunden, die Produkte mit einem geringeren CO2-Verbrauch bevorzugen. Der landwirtschaftliche Sektor ist weltweit aufgrund seiner Aktivitäten, wie z. B. die extensive Bodennutzung, Ausbringung von Chemikalien und den Verbrauch fossiler Brennstoffen ein großer Produzent von Treibhausgasen.

Die südafrikanische Wein- und Obstwirtschaft sammelt inzwischen gemeinschaftlich wichtige Informationen zum Klimawandel und dessen Herausforderungen für die Landwirtschaft. Es wurde auch ein CO2-Rechner entwickelt, um Erzeugern, Händlern und Konsumenten fundierte Angaben und Statistiken liefern zu können. Siehe www.climatefruitandwine.co.za

Die zunehmende Trockenheit, bedingt durch den Klimawandel, hat die stärkste Auswirkungen auf den südafrikanischen landwirtschaftlichen Sektor. Deshalb beharrt die Biodiversity & Wine Initiative (BWI) auf der Rodung eingeschleppter Pflanzenarten, die die spärlichen Wasservorkommen über das verträgliche Maß hinaus strapazieren. Der WWF Südafrika, Bestandteil der globalen Naturschutzorganisation World Wide Fund for Nature (WWF), hat inzwischen in den Weinregionen auch eine Kampagne zur Erzielung von Wasserneutralität gestartet. Die Produzenten werden dabei unterstützt, ihren Wasserverbrauch durch verbessertes Management in ihren Betrieben zu reduzieren. Darüber hinaus kann in nachhaltige Projekte investiert werden, die eine Verteilung von sauberem und frischem Wasser fördern. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.wwf.org.za/waterneutral